Otto Rang

Zur Theorie der physikalischen Kommunikation

Dieses Buch richtet sein besonderes Augenmerk auf denZusammenhang zwischen jedem mathematischen Begriff und dem von ihm erfassten Wirklichkeitsbereich.

Bild auf dem Umschlag von Rups Kroker „Tore zur Wirklichkeit" (2008)

Die so genannte Kreidephysik wird oft zu Recht geschmäht, sie führe
nicht zum rechten physikalischen Verständnis. Denn der „Kreidephysiker“
versäumt es nur allzu oft, die Wirklichkeitsbezüge der Formeln deutlich
genug herauszustellen.
Deshalb richtet sich in diesem Buch ein besonderes Augenmerk auf den
Zusammenhang zwischen jedem mathematischen Begriff und
dem von ihm erfassten Wirklichkeitsbereich.
Dabei wird das Problem der physikalischen Kommunikation bei nur einigen
wenigen Grundbegriffen angesprochen. Imaginäre bzw. komplexe
so wie vektorielle und tensorielle Begriffe werden nicht behandelt, und
auch die Infinitesimalrechnung bleibt außerhalb der Betrachtungen. Die
Erörterung dieser Themen - so sehr sie auch aus unterrichtsmethodischer
Sicht geboten ist - würde zum Kern des hier betrachteten Kommunikationsproblems
nicht nur nichts Entscheidendes beitragen, sie würde
auch die Erkenntnis des Grundsätzlichen vielleicht in den Hintergrund
treten lassen.
Die Ausführungen dieses Buches klären zunächst auf elementarer Ebene
die Sachverhalte auf, auf die sich die physikalische Kommunikation
bezieht. Da bei wird manchmal auf letzte mathematische Details verzichtet,
und der bequemeren Lesbarkeit wegen kommt es auch zu Wiederholungen.
Die Literaturangaben schließlich setzen nur Schwerpunkte
und verzichten auf eine ermüdende Vollständigkeit.

112 Seiten, DIN A5, gebunden
ISBN 978-3-88120-592-4
22,80 Euro